Fazit - Texas 'n' More 2017 

Texas 'n' More - Herbst 2017

Wir sind auf dieser ganz wunderbaren Reise durch 7 Bundesstaaten gekommen. Wobei wir uns ganz besonders auf Kansas und Texas konzentriert haben.

Wir haben viel Neues entdeckt und Bekanntes zum zweiten Mal mit anderen Augen gesehen oder uns wieder daran erfreut.

Abseits der üblichen touristischen Pfade sind wir hauptsächlich auf kleinen Straßen und zum Teil Schotterstraßen durch die Staaten gecruist.

   Reisezeitraum

Freitag, 13.10.2017 – Donnerstag, 16.11.2017

   Reisezeit

Wir reisen meist im Frühling und im Herbst vor und nach der Hauptsaison. Der Herbst hat die Vorteile, dass es nicht mehr so warm ist, die Touristenströme abebben und wenn man Glück hat, erlebt man eine tolle Laubfärbung.

Wir haben die kurzen Tage im Herbst voll und ganz ausgenutzt, indem wir immer vor Sonnenaufgang aufgestanden sind und an den meisten Tagen bis zum Sonnenuntergang unterwegs waren.

Gerne reisen wir wieder um diese Jahreszeit in die USA.

   Flug

Meilenschnäppchen von der Lufthansa

Freitag, der 13.10.2017
06:25 Uhr ab Stuttgart – 07:15 Uhr in Frankfurt
10:00 Uhr ab Frankfurt – 13:45 Uhr in Houston

Mittwoch, der 15.11.2017 (16.11.2017)
16:10 Uhr ab Houston – 08:45 Uhr in Frankfurt
10:00 Uhr ab Frankfurt – 10:40 Uhr in Stuttgart

   Mietwagen

Gebucht hatten wir einen Midsize SUV über billiger-mietwagen.com. Vor Ort war der Vermieter Alamo, dort haben wir ein kostenpflichtiges Upgrade auf einen SFAR durchgeführt.

Ausgesucht haben wir uns einen Nissan Pathfinder in Weiß, das Auto hat uns sehr gut gefallen. Von der Größe, Ausstattung und dem Verbrauch waren wir zu 100% zufrieden.

   Gefahrene Kilometer

Mit freundlicher Unterstützung von Google.com

10185,65 km sind wir gefahren – wir haben jede Strecke mit Oruxmaps aufgezeichnet.
Zuvor geplant waren rund 8000 km. Denkt also bei euren Planungen daran, 2000 km kommen irgendwie immer noch dazu. Da fährt man mal eine andere Stecke doch öfter hin und her vor Ort, als zuvor gedacht. Teils kann ja schon die Fahrt vom Hotel zum Restaurant 20 km betragen. In den großen Nationalparks fährt man oft hin und her, da kommt einiges an Strecke zusammen.

   Wetterübersicht

Das Wetter war an den 34 Tagen überwiegend gut. Geregnet hat es nur an zwei oder drei Tagen am frühen Morgen oder am Abend. Teils war es kalt, teils schwül und wolkig. Die Temperaturen lagen im Bereich von -2°C bis 31°C.

  • Tag 1 – 33°C und sonnig und schwül
  • Tag 2 – 20°C bis 31°C- Erst neblig dann sonnig
  • Tag 3 – 16°C -25°C – erst Regen dann Wind, dann sonnig
  • Tag 4 – 10°C bis 22°C – sonnig
  • Tag 5 – 7°C bis 27°C sonnig
  • Tag 6 – 11°C bis 31°C Sonnig mit ein paar Wolken am Abend
  • Tag 7 – 13°C bis 26°C tagsüber heiter bis wolkig
  • Tag 8 – 13°C bis 31°C wolkig dann sonnig
  • Tag 9 – 10°C bis 20°C (starker Wind) wolkig bis sonnig
  • Tag 10 – 0° bis 23° C sonnig (windig)
  • Tag 11 – 8°C bis 21°C aber extrem windig gefühlt deutlich kälter- tolle Wolken – meist sonnig.
  • Tag 12 – 8°C bis 18°C – sonnig
  • Tag 13 – 5°C am Morgen 21°C am Nachmittag sonnig und nicht mehr windig
  • Tag 14 – 11°C am Morgen 27°C am Nachmittag – sonnig
  • Tag 15 – 4°C am Morgen 7°C tagsüber, eher wolkig – am Abend sonnig
  • Tag 16 – 5°C bis 8,5°C sonnig aber kalt
  • Tag 17 – Minus 2°C am Morgen – tagsüber bis 17°C Grad warm und sonnig
  • Tag 18 – 5°C am morgen 23°C am Nachmittag – den ganzen Tag sonnig
  • Tag 19 – 7°C -13°C die Sonne kam den ganzen Tag nicht durch
  • Tag 20 – 10°C am Morgen 20°C am Nachmittag – schwül warm
  • Tag 21 – 20°C bis 30°C sonnig
  • Tag 22 – 22°C am Morgen 30° C am Nachmittag – schwül – heiter bis wolkig
  • Tag 23 – 21.7°C am Morgen 30°C am Nachmittag – sonnig ein paar Wolken
  • Tag 24 – 23°C am morgen 30,5°C am Nachmittag – heiter bis wolkig
  • Tag 25 – 23,3° C bis 29,5°C – Wolkig am Morgen dann sonnig
  • Tag 26 – 22°C bis 30°C – erst Nebel dann Sonne und warm
  • Tag 27 – 16-18°C – wolkig, kühl und windig
  • Tag 28 – 13° bis 19°C – wolkig mit kurzen sonnigen Abschnitten
  • Tag 29 – 13°C bis 19°C – wolkig
  • Tag 30 – 15°C bis 20°C – wolkig
  • Tag 31 – 20°C bis 24°C – wolkig mit kurzen Sonnenlücken
  • Tag 32 – 16°C am Morgen 25°C am Nachmittag – sonnig mit Wolken
  • Tag 33 – 26°C sonnig
  • Tag 34 – 27°C sonnig

   Hotels/Unterkünfte

Alle Hotels waren vorgebucht und alle waren stornierbar. Die Hotels waren alle sehr gut, hauptsächlich haben wir in Hampton Inns und Holiday Inns genächtigt, dabei war auch ungeplanterweise ein La Quinta Inn.

  • Tag 1 – Hampton & Suites Inn – Tomball, TX
  • Tag 2 – La Quinta Inn – Hillsboro, TX
  • Tag 3 – Double Tree by Hilton – Dallas, TX
  • Tag 4 – Hampton Inn & Suites – Lawton, OK
  • Tag 5 – Hampton Inn & Suites – Childress, TX
  • Tag 6 – Holiday Inn Express & Suites – Canyon, TX
  • Tag 7 – Holiday Inn Express & Suites – Canyon, TX
  • Tag 8 – Hampton Inn & Suites – Pampa, TX
  • Tag 9 – Hampton Inn & Suites – Dodge City, KS
  • Tag 10 – Hampton Inn & Suites – Colby, KS
  • Tag 11 – Hampton Inn & Suites – Hays, KS
  • Tag 12 – Hampton Inn & Suites – McPherson, KS
  • Tag 13 – Double Tree by Hilton – Lawrence, KS
  • Tag 14 – Hampton Inn & Suites – Springfiled, MO
  • Tag 15 – Hampton Inn & Suites – Harrison, AR
  • Tag 16 – Hampton Inn & Suites – Harrison, AR
  • Tag 17 – Hampton Inn & Suites – Harrison, AR
  • Tag 18 – Holiday Inn Express & Suites – Heber Springs, AR
  • Tag 19 – Home2Suites by Hilton – Olive Branch, MS
  • Tag 20 – Holiday Inn Express & Suites – Pine Bluff, AR
  • Tag 21 – Hampton Inn & Suites – Bossier City, LA
  • Tag 22 – Holiday Inn Express & Suites – Jasper, TX
  • Tag 23 – Hampton Inn & Suites – Winnie, TX
  • Tag 24 – Hampton Inn & Suites – Winnie, TX
  • Tag 25 – Hampton Inn & Suites – Winnie, TX
  • Tag 26 – Hampton Inn & Suites – Victoria, TX
  • Tag 27 – Hampton Inn & Suites/ City Base – San Antonio, TX
  • Tag 28 – Hampton Inn & Suites/ City Base – San Antonio, TX
  • Tag 29 – Hampton Inn & Suites/ City Base – San Antonio, TX
  • Tag 30 – Home2Suites by Hilton Cedar Park/Austin North, TX
  • Tag 31 – Home2Suites by Hilton Cedar Park/Austin North, TX
  • Tag 32 – Hampton Inn & Suites – Rosenberg, TX
  • Tag 33 – Hampton Inn & Suites – Rosenberg, TX
  • Tag 34 – Heimflug

   Verpflegung

Mit Dingen für das Frühstück haben wir uns im Supermarkt zuvor eingedeckt – Müsli und Joghurt – oder wir haben das Angebot im Hotel genutzt. Mario hat des Öfteren Eier und Bacon gegessen. Da ich glutenfrei essen muss, kann ich im Hotel leider nicht alles nutzen. Es gab auf dieser Reise leider kaum Hotels, die glutenfreie Cerials oder auch mal glutenfreie Muffins angeboten haben.
Zwischendurch, vor allem zur Mittagszeit, haben wir Snacks aus der Kühlbox gegessen. Wir hatten Brot und Käse/Wurst dabei, sowie Knackwürstchen, Senf, Brötchen, Kekse, Müsliriegel, Muffins etc.

Für unser Abendessen haben wir auf dieser Reise auch zum Teil selbst gesorgt, indem wir uns im Hotel eine Nudelsuppe oder ein Mikrowellengericht warm gemacht haben. Sonst haben wir uns eine Pizza bestellt oder in einem Kettenrestaurant gegessen.

   Hikes - Wanderungen - Spaziergänge

Das Wandern war nicht Hauptbestandteil unserer Reise, dennoch sind wir einige kleine, schöne Wanderwege gelaufen.

  • Tag 3 – Sightseeing in Dallas – 16,87 km
  • Tag 4 – Wichita Mountain WR – 5,46 km
  • Tag 5 – Wichita Mountain WR – 5,64 km
  • Tag 6 – Caprock Canyons State Park – 11,3 km
  • Tag 7 – Ppalo Duro Canyon State Park – 9,74 km
  • Tag 8 – Lake Meridith – 6,14 km
  • Tag 13 – Tallgrass Prairie National Preserve – 2,53 km
  • Tag 15 – Herculas-Glades Wilderness – 7,51 km
  • Tag 16 – Centerpoint/Big Bluff Trail – 11,57 km
  • Tag 17 – Whitaker Point Trail – 4,79 km
  • Tag 17 – Glory Hole Falls Trail – 3,11 km
  • Tag 17 – Alum Cove Trail – 1,97 km
  • Tag 17 – Buffalo River – 1,94 km
  • Tag 18 – Pedesatl Rocks Trail – 4,23 km
  • Tag 19 – Sightseeing in Memphis – 4,48 km
  • Tag 20 – White Lake NWR – 4,41 km
  • Tag 23 – High Isalnd Beach – 6,26 km
  • Tag 24 – Big Thicket NP – 6,84 km
  • Tag 25 – Sea Rim State Park – 6,73 km
  • Tag 27 – Sightseeing San Antonio – 11,91 km
  • Tag 29 – Gruene – 1,94 km
  • Tag 30 – Fredericksburg – 1,38 km
  • Tag 31 – Wild Basin – 2,99 km
  • Tag 31 – Sightseeing Austin -5,97 km
  • Tag 33 – Brazos Bend State Park – 7,43 km
  • Tag 33 – Brazos Bend State Park – 2,25

Gesamt: 155,66 km

   Kameraausrüstung

Wir fotografieren mit der Sony A7r II + 16-35mm und der Sony RX10 (24mm- 600mm)
Beide haben wir für die Hosentasche eine Sony Rx100.
Wir haben viele Fotos geschossen, diese haben wir mit Camera-RAW bearbeitet, diese Fotos findet ihr im Reisebericht und viele, viele mehr in den Galerien. Insgesamt haben wir von (25932 Fotos) 6395 Foto bearbeitet, diese sind in den Tagesgalerien zu finden.

   Highlights:

Natur:
Wichita Mountains National Wildlife Refuge, Caprock Canyons State Park, Palo Duro Canyon State Park, Lake Meridith, Monument Rocks, Castle Rock Badlands, Mushroom Rocks, Rock City, Hercules Glades Wilderness, Buffalo River National Forest, Alum Cove Natural Bridges, Pedestal Rock Scenic Area, Caddo Lake, Big Thicket National Preserve, Sea Rim State Park, Brazos Bend State Park, Anhuac Wildlife Refuge

Cultural Sights:
Fort Scott Historic Site, San Antonio Missions, Mission Espíritu Santo State Historic Site, Presidio La Bahía / Zaragoza Birthplace, Sun Studio, Ground Zero Blues Club, Johnny Cash Birthplace

Citys:
Dallas, Waco, Dodge City, Amarillo, Topeka, Springfield, Memphis, San Antonio, Austin, Bossier City, Port Arthur, etc.

Roadsides:
Winkelman Ghosttown, Glen Goode’s Big People, Running N Ranch, Quarzt Mountain Fun Park, Wind Park Turkey, 2nd Amendment Mufflerman, Cadillac Ranch, Big Legs, Tex Randall, Big Texan Steak Ranch, Slug Bug Ranch, Peace Garden, J.B Buchanan Windmill Park, Dorothys Land oft the Oz, Stones Last Resort Mufflerman, Cars on Route 66, Boot Court Motel, Gary Gay Parita, Rest Haven Court, Big John Mufflerman, Big Cowboy Mufflerman, usw.

   Fazit / Meinung

Das war unsere längste USA-Reise bisher. Mit fast 5 Wochen konnten wir eine Menge sehen, aber auch zwischendurch mal für ein paar Tage am selben Ort verweilen und durchschnaufen.
Die Eindrücke, die wir auf dieser langen, abwechslungsreichen, wunderschönen Reise bekommen haben, sind extrem vielfältig.

Von der Millionencity Houston ging es über sehr kleine, schöne, verschlafene oder gar verlassene Ortschaften durch Texas zur nächsten Metropole nach Dallas. Die Stadt hat uns beindruckt, wir fanden es toll, durch die Straßenschlachten zu laufen und uns die geschichtsträchtigen Orte näher anzusehen.

In Oklahoma bekamen wir eine hübsche Landschaft in den Wichtia Mountains zu sehen, zudem trat die Natur teils mit spektakulärem Wetter auf.

Unser Weg kreuzte kurz die Route 66 bei Amarillo, wo wir altbekannte Roadside- Attraktionen bestaunten – die Cadillac Ranch mit den bunt besprühten Autos ist ein besonderes Fotomotiv, ebenso skurril sind die Big Legs, die einfach so auf dem Feld stehen.
Großartig fanden wir die SlugB Bug Ranch und den Peace Garden, ebenfalls an der Route 66 in Texas zu finden.

Wir ließen Texas hinter uns, um den Bundestaat Kansas näher unter die Lupe zu nehmen. Insgesamt sind wir 5 Tage durch diesen Staat gefahren. Beeindruckt waren wir von der Weite des Landes, den endlosen Mais- und Getreidefeldern, den hübschen oder auch verfallenen Orten mit ganz speziellen Menschen. Da wäre zum Beispiel Ron, der Erbauer von Truckhenge, der einfach nur verrückt wirkt. Oder aber ein Farmbesitzer, der uns anbot, uns in “The Middle of Nowhere” Hilfe zu senden.

Besonders fesselnd und schwer gerührt waren wir vom Monument Rock, diese Ansammlung von Steinen taucht sehr plötzlich in der Weite von Kansas auf. Wir hatten dort mit einem wundervollen Sonnenuntergang ein ganz besonderes Erlebnis.

Nicht minder schön sind die Naturwunder von Kansas Castle Rock, Mushroom Rock und Rock City.

Die Stadt Dodge City hat uns nicht sehr beeindruckt hinterlassen, jedoch hat uns die Hauptstadt von Kansas, Topeka, sehr gut gefallen.
Weiter südlich in Kansas düsten wir noch einmal auf der Route 66, von wo aus uns unsere Route erst nach Missouri, dann nach Arkansas brachte.

Arkansas, „The Natural State“, macht dem Motto alle Ehre und bietet sehr viele Wälder, die Ozarks, die man hervorragend erwandern kann. Zwei Tage stationierten wir uns daher in Harrison ein, um von dort aus ein paar herrliche Hikes zu tätigen.

Der östllichste Punkt der Reise war die Metropole Memphis, die schon länger auf der Bucketlist stand. Wir sind nicht so die Städtefans, aber obwohl wir uns auch mal für eine schöne Stadt begeistern können, hat Memphis das nicht geschafft. Für Musikfans und Partyvolk bietet die Stadt sicherlich einiges an Ausgehmöglichkeiten, für uns gab es viele bunte Motive.

Der Abstecher nach Mississippi in die Stadt Clarksdale war für uns ein Highlight der Reise, dieser, man muss wirklich sagen, sehr heruntergekommene Ort hat uns extrem gut gefallen. Da passte auch das wolkige Wetter, das uns ein paar Tage begleitet hat.

Wir passierten noch einmal Arkansas, um uns ein paar schöne Ort anzusehen, danach ging es für die letzten Wochen der Reise wieder nach Texas.

Der Caddo Lake, Grenzsee zwischen Texas und Louisiana nahe der Stadt Shreveport, lud uns zu einer wundervollen Bootsfahrt ein. Auch wenn wir keine Alligatoren gesehen haben, genossen wir die tolle Bootsfahrt sehr.

Auch das südliche Texas hat an Naturhighlights ein paar Parks parat. Neben dem Caddo Lake wanderten wir im Big Thicket National Preserve, beobachteten Vögel und Alligatoren im Anhauc National Wildlife Refuge und dem Sea Rim State Park.

Städte wie Beaumont und Port Arthur sahen wir uns an. Bei Beaumont haben wir Bekanntschaft mit ein paar sehr großen Alligatoren machen dürfen.

An der Küste von Texas entlang ging die Reise in das bekannte und sehr reizvolle Hill Country mit den beiden Metropolen San Antonio und Austin.

Auf dem Weg nach San Antonio und in San Antonio selber wurde es kulturell und historisch, wir sahen uns dort einige spanische Missionen an. Die bekannteste ist sicher das Fort Alamo, das direkt in San Antonio beherbergt ist.

Die anderen ehemals spanischen Missionen befinden sich entlang des San Antonio Rivers, diese zu besichtigen war interessant, lehrreich und sie boten uns tolle Motive.

Die Hauptstadt von Texas, Austin, ließen wir nicht aus und statteten ihr an einem Sonntagvormittag einen Besuch ab. Sehr gefallen hat uns das Capitol und die Crocket Street, in der das Austin Motel ansässig ist.

Das absolute Highlight der Natur Parks im südlichen Texas war für uns der Brazos Bend State Park. Mit der absoluten Ruhe unweit der Großstadt Houston bekam die Reise ein sehr gelungenes Ende.

Bei diesem Fazit habe ich nicht jeden kleinen Ort in Texas, Kansas, Oklahoma, Arkansas oder Mississippi erwähnt, den wir durchquerten, denn es waren einfach zu viele, dennoch haben wir es sehr gemocht, diese Orte zu erkunden und zu fotografieren. Das Heruntergekommene hat uns ebenso gut angesprochen wie die Orte, die hergerichtet und mit Leben erfüllt waren.

So schön diese Reise auch war, mussten wir feststellen, dass wir nach den fast 5 Wochen auch sehr froh waren, wieder nach Hause zu fliegen.
Dafür gab es diverse eher persönliche bzw. aus Luxusproblemen resultierende Gründe wie: mal wieder im eigenen Bett zu schlafen, den Luxus von der eigenen Wohnung mit zwei Bädern zu haben, essen zu können, was man will und was gesund und lecker ist.
Vor allem glutenfrei zu essen war auf der Reise durch die Provinz nicht immer ganz einfach. In Supermärken gab es nicht immer das Angebot oder es gab auch Lieferengpässe. Hotels hatten gar nichts im Angebot und in Restaurants ist man so vorsichtig, dass man sogar die Butter weglässt. So war das für mich persönlich ab und zu eine Herausforderung.
Zudem gingen uns die Amerikaner zum Teil auf die Nerven, denen eine Entschuldigung mit „I am so sorry“ so leicht von den Lippen geht, dass sie einfach nicht ernst gemeint sein kann. Wenn man so gut englisch versteht wie wir, bekommt man auch des Öfteren fieses und hinterhältiges Verhalten und Gerede mit, das einem bei den ersten Reisen nicht so auffällt. Die Amerikaner sind auch nicht anders als die Deutschen, sie können es zum Teil nur besser verbergen.
Zudem ist die politische Situation und das dauerhafte Bewerben mit merkwürdigen Produkten auch irgendwann nervig.

Bis auf diese kleinen Probleme war es alles in allem eine wundervolle, vor allem sehr individuelle, mit tollen Erlebnissen gefüllte Reise. Das größte Highlight ist für uns beide eh immer, die Zweisamkeit zu genießen, mit dem Auto durch die Gegend zu düsen ohne Stress, Streits und Hektik.
Da wir zudem noch viele Naturhighlights, Roadside-Attraktionen und tolles Wetter hatten, war diese Reise zu 100% gelungen.

   DANKE für's Mitreisen - Stefanie und Mario

   Vorschau

Wir gehen 2018 für die erste Reise erst mal fremd – es geht für 2 Wochen nach Irland.