Backroads (Nebenstraßen) im Südwesten

Die meisten Backroads (Nebenstraßen) im Südwesten der USA sind nichtgeteerte Straßen, welche meist die kleinen oder mittleren Highways miteinander verbinden.
In meinen Reiseberichten oder Infos werden diese Straßen auch als Dirtroads, Gravelroads oder Schotterstrecken bezeichnet.

An diesen Backroads findet man viele Natur-Highlights, an denen man als Erkunder oft ungestört ist.

Es ist natürlich nicht ganz ohne Risiko, diese Backroads zu befahren, zumal es offiziell verboten ist, das mit einem Mietwagen zu tun. (Es erlischt, wenn was passiert, der Versicherungsschutz.)

Fall man doch vorhat, diese Straßen mit dem normalen Mietwagen zu befahren sollte man sich schon bei der Rental Car Station ansehen, ob das Auto über einen Ersatzreifen und Werkzeug verfügt. In den modernen SUV ist meist nur noch Fix-a-Flat vorhanden. Zum sollte der SUV über 4WD (Allrad) und HC (Bodenfreiheit) verfügen.

Wollt ihr also ohne Risiko diese Backroads befahren, mietet ihr euch am besten vor Ort einen speziellen Geländewagen, der auch für unwegsame Strecken geeignet ist. Das geht vor allem in Moab, Escalante, Kanab, Page.

Zudem sollte man beachten, dass einige dieser Straßen nach starken oder auch leichten Regenfällen unpassierbar sein können.

Es bildet sich dann durch den Lehmboden eine Schmierschicht, die sich um die Reifen wickelt. Danach ist das Fahren nicht mehr möglich.

Nach Regenfällen können auch ganze Teile der Straßen abrutschen, oder bisher ausgetrocknete Bäche (Washes) werden zu reißenden Flüssen, die man dann kaum durchfahren kann.
Nach Regenfällen bleiben oft trockenere Fahrspuren und viele große Steine auf der Straße zurück, das ist das schwer diese mit einem Wagen ohne HC (High Clerance) zu befahren.

Es gibt Straßen unter den Backroads, die tiefsandige Stellen aufweisen, die man nur mit einer gewissen Erfahrung befahren kann. Sie sind nach leichten Regenfällen allerdings besser zu befahren als im ganz trockenen Zustand. Um über Tiefsand zu fahren lässt man am besten etwas Luft aus den Reifen, dazu benötigt man einen Kompressor um den reifen für die Straße widere aufzupumpen .
Unter diesem Sand befindet sich teils spitze Steine, daher ist VORSICHT geboten!

Andere Backroads weisen tiefe Spurrillen auf und lassen das Auto praktisch schwimmen, hin und wieder gibt es Passagen, wo man große Steine oder gar Steinstufen auf den Wegen findet, die großes Geschick verlangen, sie zu umfahren oder richtig zu befahren.

Das Risiko, eine Reifenpanne zu haben oder andere Schäden am Auto zu verursachen, sollte man immer einkalkulieren.

Je mehr Erfahrung man mit diesen Dirtraods hat, desto besser ist es.

Es empfiehlt sich, als Notfall-Ausrüstung immer folgende Dinge dabei zu haben – falls doch mal etwas passiert:

   Autopannen-Notfallset:

  • Ersatzreifen
  • Fix A Flat
  • Spaten (Klappspaten)
  • Abschleppseil
  • Kompressor
  • Wagenheber
  • Werkzeug
  • Gummimatten
  • Feuerzeug
  • GPX Daten
  • MobilPhone

   Allgemeine Ausrüstung:

  • Notfalldecke
  • Taschenlampe
  • Wasser in ausreichender Menge
  • Nahrung (Nüsse, Müsliriegel etc.)
  • Feuerzeug
  • Erste-Hilfe-Set
  • Kühlbox
  • Toilettenpapier
  • Hygienetücher
  • Zippertüten
  • Taschenmesser
  • Decken/Schlafsäcke

   Technik:

  • Batterien
  • Mobiltelefon
  • GPS
  • Kompass

   Liste der bekanntesten Backroads im Südwesten

(diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit)

Arizona:

  • Apache Trail
  • Big Eye Mine Road
  • Box Canyon Road
  • Castle Hot Springs Road
  • Constellation Road
  • El Oso Road
  • Grand Falls of the Little Colorado
  • Hewitt Arch

Colorado:

  • Animas Forks
  • Bachelor Loop
  • Crystal Mill
  • Paradise Divide Loop
  • Phantom Canyon Road/Shelf Road

Kalifornien:

  • Cerro Gordo und Keeler Pueblo
  • Chloride City Road
  • Echo Canyon Road
  • Excelsior Mine Road nach Old Tecopa
  • Racetrack Playa Road
  • Telephone Canyon
  • Titus Canyon Road
  • Trona Pinnacles Road

Nevada:

  • Christmas Tree Pass
  • Little Finland Road (Valley of Fire)

Utah:

  • Alstrom Point
  • BLM 430/431
  • Burr Trail
  • Cathedral Valley
  • Cedar Wash Road
  • Chicken Corner
  • Cottonwood Canyon Road
  • Gemini Bridges
  • Glendale Bench
  • Hells Backbone Road
  • Hole in the Rock Road
  • House Rock Valley Road
  • Left Hand Collet
  • Long Canyon Road
  • Moki Dugway
  • Monument Valley Tribal Park Loop
  • Notom Bullfrog Road
  • Onion Creek Road
  • Paria Movie Set Trail
  • Rainbow Valley
  • Sand Flats Road
  • Secret Spire Road
  • Shafer Trail und Potash Road
  • Skutumpah Road
  • Smokey Mountain Road
  • Smokey Hollow Road
  • Spencer Flat Road/Old Sheffield Road
  • Temple Mountain Road (südlicher Teil)
  • Temple Mountain Road / Wedge Overlook
  • Valley of the Gods Road
  • Whites Flat Road

Bevor man eine der Backroad befahren will informiert man sich über dessen Zustand am besten in den Besucher Zentren (Visitor Center/BLM* Ofiice) vor Ort. Die Ranger wissen meist um den Zustand der einzelnen Straßen und haben auch einen aktuell Wetterbericht. Auch die Vermieter von Jeeps und Abenteuertouren kennen sich meist gut aus und können was zu den einzelnen Straßenzuständen sagen.

*BLM (Bureo of Landmanagment)

Jedes Gebiet und Park hat sein eigens Büro oder Besucher Zentrum.

Bevor man eine der Backroad befahren will informiert man sich über dessen Zustand am besten in den Besucher Zentren (Visitor Center/BLM* Ofiice) vor Ort. Die Ranger wissen meist um den Zustand der einzelnen Straßen und haben auch einen aktuell Wetterbericht. Auch die Vermieter von Jeeps und Abenteuertouren kennen sich meist gut aus und können was zu den einzelnen Straßenzuständen sagen.

*BLM (Bureo of Landmanagment)

Jedes Gebiet und Park hat sein eigens Büro oder Besucher Zentrum.