Gesundheit

Das die USA ein marodes und nicht besonderes Gesundheitssystem haben sollte je jedem bekannt sein. Bis ins Detail kenne ich mich damit allerdings nicht aus.
In der Regel interessiert das den Touristen auch nicht zu sehr, es sei denn man wird mal so krank auf Reisen, dass man einen Arzt aufsuchen muss, dann ist es gut einige Dinge zu wissen

Auslandskrankenversicherung
Am besten ist es wenn man für die Reise eine Auslandskrankenversicherung abschließt. Da gibt es in Deutschland einige Anbieter, meist zahlt man dafür zwischen 7 und 20 € im Jahr.
Die Versicherung übernimmt dann die Kosten für eine Behandlung in den USA.

Arztbesuch
Man kann in den USA zum Arzt gehen, man benötigt auch wie bei uns einen Termin.
Bei einem akuten, lebensbedrohlichem Notfall geht man in den Emergency Room eines Krankenhauses. Man findet diese Nottaufnahmen auch unter dem Namen Urgent-Care.
Bei anderen Erkrankungen oder leichten Verletzungen geht man in eine Walk-In Clinic, in der dann viele Ärzte diverser Fachrichtungen zu finden sind, man kann dort ohne Termin hingehen.
Bei Kleinigkeiten kann man auch eine der 1000 Apotheken, meist in Supermärkten zu finden, aufsuchen. Die Apotheker können einem ein Medikament empfehlen.
In allen Fällen gilt, man muss alle Leistungen selber bezahlen. Kleine Summen werden vor Ort fällig für größere Summen können per Check/Überweisung bezahlt werden. Für alle Leistungen bekommt man eine Rechnung, diese reicht man dann bei der Versicherung ein.

Medikamente
In den USA gibt es eine Fülle an Medikamente viele sind frei verkäuflich und in diversen Läden auch rund um die Uhr zu erwerben. Es ist also nicht nötig eine große Reiseapotheke mit zu führen.
Medikamente, die man täglich nehmen muss und verscheibungspflichtig sind, sollten natürlich mitgeführt werden.
Insektenmittel und Sonnencreme sind vor Ort meist um vieles billiger und auch wirksamer.