Reiseinfos - USA - A-Z - Auto/Verkehr

Die USA sind definitiv ein Autoland. Dabei geht es im Allgemeinen friedlicher zu auf den Straßen als in Europa. Bei Landfahrten stellt man die Cruise Control an und fährt gemütlich mit 65/55 Meilen/Stunde (105 km/h) über die endlosen Straßen. Dabei wird man selten überholt. Wenn man allerdings einen langsam Fahrenden überholen will, fahren die Langsamfahrer in der Regel zur Seite.
Die Entfernungen und Geschwindigkeitsangaben werden in Meilen/Stunde angegeben. 1 Meile sind 1,6 km.

Die Maximalgeschwindigkeit auf der Autobahn (Interstate) sind 75 Meilen/Stunde an ganz wenigen Stellen auch mal 85 Meilen/Stunde.
Die Verkehrsregeln sollten eingehalten werden, es gibt hohe Geldstrafen.

Wenn man das Land bereisen will, nimmt man sich am besten einen Mietwagen. Ein SUV ist dabei nur unwesentlich teuer als ein PKW.

   Die Verkehrsregeln und Schilder sind im Prinzip wie in D es gibt ein paar Dinge die anders sind. Die wichtigen Regeln sind:

Kreuzungen ohne Ampeln (4Way)
Hier wird der Verkehr mit Hilfe von Stopp-Schildern geregelt. An einer 4 Wege Kreuzung kann es also auch 4 Stopp-Schilder geben. Diese Kreuzungen werden angekündigt mit einem Schild (4 Way). Jeder der an diese Kreuzung fährt muss das Stoppschild beachten. Dann gilt die Regel, wer zuerst da war fährt zuerst.
Auf jeden Fall muss man anhalten, auch wenn man schon von Weitem sehen kann, dass keiner kommt, wenn man das Stoppschild missachtet ist das ein grobes Vergehen.

Bei rot rechts Abbiegen
Wie man es auch aus Deutschland kennt, ist es teilweise erlaubt an einer Kreuzung mit Ampel bei rot nach rechts ab zu biegen. In Deutschland ist das mit einem grünen Pfeil gekennzeichnet, in den USA darf man das immer außer steht ein Schild dort: (No turn on red).
Sonst gilt: An die Kreuzung fahren, Blinker setzten, kurz anhalten, wenn es frei ist und man keinen behindert kann man fahren, auch wenn es rot ist.

Ampeln
Die Ampeln stehen nicht wie bei uns an der Kreuzung, an der Stelle wo man anhalten muss, sondern hängen in der Mitte der Kreuzung, man muss aber trotzdem an der Wartelinie anhalten. Die Kreuzung darf nicht blockiert werden, man sollte also rechtzeitig anhalten und nicht in die Kreuzung hineinfahren. (Do not block intersection) steht meist auf Schildern rund um Kreuzungen.
Die Ampel springt bevor es grün wird nicht erst auf gelb.

Anschnallen – Buckle Up
Das Anschnallen ist in den meisten Bundesstaaten Pflicht. Die Schilder “Buckle Up— It’s the Law”, stehen an jeder Straße. Oft gibt es sehr hohe Strafen, wenn man nicht angeschnallt ist.

Schulbusse/Schulen
Fast jeder Ort in den USA hat eine Schule, in dir Umgebung der Schule gilt meist eine Höchstgeschwindigkeit 25M/H, dazu gibt es blinkende Ampeln die einen darauf Aufmerksam machen.
Die Schulbusse sind in den USA ganz leicht zu erkennen, denn sie sind gelb, und mit dem Wort “schoolbus” beschriftet. Wichtig: die Schulbusse halten vor der Schule und auch in Wohngebieten, das erkennst du dran, dass sie die Warnblinker anhaben und ein Stoppschild ausgefahren wird. Wenn ein Schulbus vor Dir hält darf man nicht vorbei fahren, auch nicht wenn dieser auf der Genfahrbahn steht. Die Strafen dafür sind sehr hoch. Also geduldig abwarten bis der Schulbus weiter fährt. Der darf erst in der nächsten Überholzone (Passing Zone überholt werden)

Überholen
Auf Landstraßen ist das Überholen erlaubt, es sei denn es ist durch die durchgezogene Linie nicht erlaubt, wie auch bei uns. Meist gibt es spezielle “Passing Zones”, die durch Schilder gekennzeichnet sind, oft wird eine Straße dann durch ein Überholspur erweitert.

Autobahnen/Interstates
Es gibt ein paar großen Unterschiede zu deutschen Autobahnen. Erstes es gibt Geschwindigkeitsbegrenzungen, meist 75M/H in einigen Staaten auch 85M/H.
Zweitens man darf auch rechts überholen. In den meisten Fällen gilt zwar die Regel, wer langsam ist, fährt rechts. “Slower traffic keep right,” aber es ist erlaubt rechts zu überholen. Also beim Spurwechsel, vor allem im Berufsverkehr vorsichtig sein, sie kommen von allen Seiten. Eine weitere Regel, die immer öfter vor allem in großen Städten gibt heißt “Keep in Line”, das heißt das übermäßiger, unnötiger Spurwechsel auch bestraft werden kann.

Parken
Es gelten die üblichen Parkverbote wie auch bei uns, nur sind diese nicht durch Schilder gekennzeichnet sondern durch farbige Bordsteinkanten.
Rot: Absolutes Halteverbot (Meist vor Hydranten, Feuerwehrzufahrten etc)
Gelb/Schwarz: Ladezonen – Parkverbot
Weiss: maximal 5 Minuten Parken erlaubt
Blau: Nur für Behinderte Parken erlaubt

Geschwindigkeit
Die Schilder sind weiß und rechteckig und zeigen die Geschwindigkeit in Meilen pro Stunden an über der Zahl steht “Speed Limit”. Man sollte sich strikt an das Speed Limit halten.

Stadtverkehr ÖPV
In großen Städten gibt es U-Bahnen, Busse und Straßenbahnen. Diese kosten meist wenig und decken das Stadtgebiet gut ab. Allerdings sind die Fahrpläne oft unverständlich und die Busse teilweise nicht sehr zuverlässig.
Wenige Städte haben aber so ein gutes öffentliche Verkehrssystem wie z.B. New York City. Wenn man das System zur Fortbewegung nutzen möchte, sollte man sich vorher informieren. In großen Städten kommt man oft besser von A nach B mit der U-Bahn als mit dem eigenen Auto. In New York sind die Straßen oft sehr voll.

Taxi
Taxen gibt es in jeder Stadt zahlreich, sie haben oft feste Preise, die man vorab einholen kann. Die verschiedenen Unternehmen erkennt man an der Farbe. Das bekannteste ist wohl das Yellow Cap

Uber
Uber ist neu vermittelt überall und zu jeder Zeit eine günstige Fahrt, mit privaten Fahrern. Eine Reservierung ist nicht nötig. Man kann sich bei de App anmelden und dort auch ein Konto aufladen, mit der App bestellt und bezahlt man dann den Fahrer.

Mitfahrzentralen
Die gibt es natürlich auch in den USA (rideshare services). Mittlerweile kann man das auch über das Internet buchen, zum Beispiel bei www.ridester.com.

Zug
In den USA heißt der Zug Amtrak, die Überlandfahrten mit dem Zug sind sehr bequem und führen oft durch wunderschöne Gegenden. Man kann sowohl Einzelfahrkarten kaufen wie einen Railpass.

Busse
Es gibt in den USA viele Busunternehmen, die einen von Stadt zu Stadt bringen. Die wohl bekannteste Firma ist Greyhound. Es gibt auch zahlreiche andere Unternehmen. Wenn man nur von Stadt zu Stadt reisen will, kann man diese Busse nutzen. Mit Megabus gibt es schon gerade für junge Leute super günstige Angebote.