Tag 15 - 30.04.2017

  Sonntag
  Sunrise: 05:37
  Sunset: 20:00

Glendive, MT - Theodore Roosevelt Nationalpark - Dickinson, ND

   „Finally, the new credit card!“

Noch am Morgen bekommen wir einen Anruf von VISA. Uns wird mitgeteilt, dass wir unbedingt beim Hotel in Dickinson anrufen müssen und denen bestätigen, dass wir am nächsten Tag dort sind, denn ohne diese Bestätigung (Angabe von Passnummer, Geburtsdatum etc.) würden wir dort unsere Notfallkreditkarte nicht in Empfang nehmen können). Ok, kein Thema, machen wir.
Der Anruf beim Hotel in Dickinson läuft dann so ab:
Mario: „Hallo, ich sollte mich bei Ihnen melden, weil heute Abend eine wichtige Lieferung von UPS kommt, dazu benötigen Sie eine Legitimation?“
Rezeption: „Wie war Ihr Name noch mal, Sir?“ Mario: „Mario xxx.“ Rezeption: „Ok, kein Problem, Ihre Lieferung werden wir annehmen und Ihnen überreichen.“

Das war einfach. Und das konnten die von VISA nicht übernehmen, nun gut.

Dann genießen wir ein gutes Frühstück und packen unsere Sachen, denn es geht heute noch mal in den Theodore Roosevelt NP, aber in die South Unit des Parks.

Leider müssen wir erst mal auf die Interstate 94, denn es führt keine parallele Landstraße die ganze Zeit nebenher.

In Wibaux fahren wir dann ab und sehen uns den Ort an. Es scheint hier viele Iren zu geben.

Wieder auf der Interstate, sehen wir noch ein Montana-Welcome-Schild, also drehen wir um und halten, sicher unerlaubterweise. Man sieht aber an den Spuren, dass das schon viele vor uns gemacht haben.

Das Bild muss einfach sein, denn das Schild ist auch schöner als das in Fairview.

Beach heißt der nächste Ort, es gibt aber keinen Beach weit und breit.

Dann sind wir in Medora angekommen. Leider geht es mir heute nicht so gut, ich muss im General Store in Medora erst mal ein paar Utensilien und Schmerztabletten kaufen, bin überrascht, es gibt alles, was ich benötige.

Medora ist eher ein kleiner Ort, das Tor zum Theodore Roosevelt Nationalpark eben. Hotel, Giftshops, Restaurants etc.

Wir gehen kurz ins Visitor Center und zeigen unsere Eintrittskarte vor und ich kaufe Postkarten.

Schon bald, nachdem wir die Parkstraße erreicht haben, sehen wir die ersten Bisons und jede Menge Prairie Dogs.

Leider spielt mein Magen/Darm heute verrückt, mir geht es echt nicht gut. Und was gibt es im Park nicht: Toiletten. Kaum zu glauben, die sind entweder geschlossen oder es gibt gar keine.

Wir fahren wieder zurück bis zu einem Campingplatz, wo es die einzige Toilette gibt, die geöffnet hat. Dort machen wir erst mal eine Pause, bis sich mein Darm wieder beruhigt hat. Mist, gerade heute, wo wir hier im Park sind, brauche ich das ja gar nicht.

Aber tatsächlich, nach einer guten Stunde geht es mir besser und wir wagen es, den Loop entlang zu fahren. Zur Not muss ich eben noch mal in die Büsche.

Ist ja nicht viel los hier, mehr als in der North Unit, aber es ist auch Wochenende. Trotzdem kann von voll keine Rede sein, die meisten Besucher sind Fotografen. Am Nachmittag kommen ein paar Familien hinzu.

Einen langen Hike, der eigentlich geplant war, will ich aber nicht wagen, daher gehen wir hier und da immer nur ein Stück die Wege entlang. Meist halten wir nur an, wenn wir Tiere sehen und davon gibt es jede Menge. Bisons, Prairie Dogs und sogar Wildpferde.

Auf einem kleinen Hike treffen wir eine Fotografin, die hält Ausschau nach Baby Bisons und Mustangs. Sie hat aber wohl keine gefunden.

An der Straße haben wir dafür Glück mit einer ganzen Herde Mustangs.

Im letzten Drittel des Loops laufen wir zur Prairie Dog Town an der Old Entrance Station.
Plötzlich entdecken wir oben auf dem Berg noch mal eine ganze Herde Mustangs. Dank des Teles gelingen auch Bilder. Das ist toll, ein richtig schönes Naturerlebnis.

Am Ende des Loops steht die Sonne schon recht tief, dort haben sich junge Bisonbullen versammelt, die das Kämpfen üben. Wir halten uns hier sicher noch mal 30 Minuten auf und beobachten das Treiben. Das alles ohne großen Autostau. Das kennt man ja aus dem Yellowstone Park ganz anders.

Für den Sonnenuntergang wollen wir zum Painted Canyon Overlook, dazu muss man den Park verlassen, ein Stück an der Interstate entlangfahren und schon ist man dort.

Leider ist das Tor zu, bzw. für Autos geschlossen, zu Fuß kann man wohl rein, machen wir zumindest.

Wir erleben einen schönen Sonnenuntergang.

Dann fahren wir ins Hotel und können an der Rezeption ohne Probleme und Legitimation (wir hatten ja die Reservierung im Hotel) unsere Notfallkreditkarte in Empfang nehmen. Endlich.

Am Abend sichten wir wieder 1000 Bilder und gehen dann zum Applebee’s in Dickinson etwas essen.

Wetter: 9°-19°, sonnig, am Abend ein paar Wölkchen
Sights: Theodore Roosevelt NP
Wanderungen: Jons Creek Trail, Old Entrance Station Trail
Abendessen: Applebee’s, Dickinson
Hotel: Hampton Inn & Suites – Dickinson, ND
Bewertung: sehr gut ++++
Bemerkung: sehr gutes Hotel
Hotel: 131,4$
Eintritte: $
Abendessen: 30$
Mittagessen: $
Lebensmittel: $
Sonstiges: 10,19$
Sprit: 17,15$

Gesamt: 188,74$

260 km

Fotos des Tages (lohnt sich sind viele, viele mehr)!!
Tag 15 - 30.04.2017 - Theodore Roosevelt Nationalpark - Bildergalerie